Viele Eigentümer möchten ihr Haus oder ihre Wohnung verkaufen, ohne dass es gleich jeder in der Nachbarschaft mitbekommt. Genau das bietet ein stiller Verkauf abseits der Öffentlichkeit: Er erfordert zwar ein besonderes Vorgehen, schützt dafür die Privatsphäre und führt gezielt ernsthafte Käufer an die Immobilie.
Der Reiz des diskreten Immobilienverkaufs – wann ist er sinnvoll?
Üblicherweise wird der Verkauf einer Immobilie über öffentliche Kanäle wie Online-Plattformen, Zeitungsanzeigen oder Verkaufsschilder vor Ort abgewickelt. Beim diskreten Verkauf jedoch verzichtet der Verkäufer bewusst auf diese öffentlichen Maßnahmen. Das Angebot der Immobilie erfolgt unter Ausschluss der Öffentlichkeit, was bedeutet, dass weder Nachbarn noch Freunde oder Mieter von den Verkaufsabsichten erfahren.
„Dies bietet sich vor allem für diejenigen an, die großen Wert auf ihre Privatsphäre legen“, erklärt Pete Roman, Geschäftsführer von Roman Immobilien in Nürnberg. „Besonders in unserer Region, wo oft ein enges Gemeinschaftsgefühl herrscht, kann dies von Vorteil sein.“
Vom Netzwerk zum Käufer: Individuelle Vermittlung statt breiter Werbung
Wie gelangt man nun zu einem Käufer, ohne die Immobilie öffentlich zu machen? Hier spielt das Netzwerk des Maklers eine entscheidende Rolle. Erfahrene Immobilienmakler haben oft eine Liste von vorgemerkten Interessenten parat. Sobald die Details und der Wert der Immobilie klar sind, wird ein Exposé angefertigt, häufig in einer anonymisierten Form.
„Wir stellen sicher, dass nur seriöse Interessenten, die zuvor sorgfältig ausgewählt wurden, Zugang zu den Informationen erhalten“, sagt Pete Roman. „Die Kontaktaufnahme erfolgt persönlich und direkt, was den Informationsfluss sicher und kontrolliert hält.“
Abwägung zwischen Diskretion und Marktabdeckung: Chancen und Risiken
Ein diskreter Verkauf kann besonders reizvoll sein: Die Privatsphäre der Eigentümer wird gewahrt, da weder Anzeigen geschaltet noch Bilder des Eigentums öffentlich gemacht werden. Die Verkaufsabsicht bleibt auf einen kleinen Kreis vertrauenswürdiger Personen beschränkt, und Besichtigungen erfolgen ausschließlich mit vorab geprüften Interessenten. „Das spart Zeit und Nerven“, betont Pete Roman.
Dennoch gibt es auch Nachteile. Die eingeschränkte Sichtbarkeit kann dazu führen, dass der Verkaufsprozess länger dauert, besonders wenn im bestehenden Netzwerk nicht sofort ein passender Käufer gefunden wird. Ohne öffentlichen Wettbewerb können auch die Angebote niedriger ausfallen, was möglicherweise zu einem geringeren Verkaufspreis führt.
Pete Roman resümiert: „Ein diskreter Verkauf ist besonders dann empfehlenswert, wenn der Eigentümer die Diskretion höher bewertet als eine breite Marktabdeckung. Mit einem gut vernetzten Makler ist es jedoch oft möglich, die Immobilie schnell und zu einem fairen Preis zu verkaufen.“
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Hinweise:
In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.
Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.
Foto: © Wordliner/Bild erstellt mit OpenAI’s Sora
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