Ein älteres Paar steht in seiner Immobilie vor der Treppe und überlegt, ob sie ihre Immobilie barrierefrei umbauen sollen | Wohnen im Alter

Wohnen im Alter: Zuhause umbauen oder lieber neu starten?

Stufen am Eingang, enge Durchgänge oder ein Badezimmer mit hoher Wanne – was früher selbstverständlich war, kann mit zunehmendem Alter plötzlich zur täglichen Hürde werden. Viele Eigentümer stehen irgendwann vor der Frage, wie sie auch in Zukunft sicher und bequem wohnen können. Soll das vertraute Eigenheim durch gezielte Maßnahmen angepasst werden oder ist ein Umzug in eine barrierefreie Wohnung langfristig die bessere Lösung? Beide Wege haben Vorteile, doch die richtige Entscheidung hängt stark von der persönlichen Situation, der Immobilie und den finanziellen Möglichkeiten ab.

 

Wer barrierefrei wohnt, hat im Alter weniger Probleme.

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Ältere Frau im Rollstuhl blickt aus einem großen Fenster in einer hellen, barrierefreien Wohnung – Symbolbild für altersgerechtes Wohnen, Barrierefreiheit und selbstbestimmtes Leben im Alter.

 

Effektive Anpassungen für das Eigenheim

Viele Menschen wünschen sich, ihr Zuhause im Alter beizubehalten. Um dies zu ermöglichen, kann ein Umbau zur Barrierefreiheit erforderlich sein. Oft startet man mit kleineren Veränderungen, wie dem Entfernen von Türschwellen oder der Installation von Anti-Rutsch-Belägen. „Besonders entscheidend sind barrierefreie Zugänge. Eine Rampe oder ein Treppenlift können den täglichen Komfort beträchtlich steigern, wenn Stufen zur Herausforderung werden“, erklärt Pete Roman, Geschäftsführer von Roman Immobilien in Nürnberg.

Das Badezimmer verdient besondere Aufmerksamkeit. Eine ebenerdige Dusche, Haltegriffe und genügend Platz sind essenziell, um Unabhängigkeit zu wahren. Weiterhin erleichtern breitere Türen oder automatische Türsysteme den Alltag erheblich, insbesondere wenn später Hilfsmittel wie Rollatoren oder Rollstühle benötigt werden. Diese Modifikationen verbessern nicht nur den Lebensstandard, sondern können auch den Immobilienwert steigern, da der Bedarf an barrierearmen Wohnungen zunimmt.

Renovierung versus Umzug

Obwohl Umbauten häufig sinnvoll sind, stellen sie nicht immer die optimale Lösung dar. „Die Entscheidung hängt stark davon ab, wie umfangreich die notwendigen Maßnahmen sind. Kleinere Anpassungen lassen sich in der Regel gut umsetzen, aber größere Projekte können besonders in älteren Häusern mit komplexen Grundrissen oder mehreren Etagen sehr kostspielig werden“, so Pete Roman. Ein frühzeitiger Beginn der Umbauten kann helfen, die Kosten besser zu verteilen. Dennoch löst eine Renovierung nicht alle Probleme, zum Beispiel wenn das Haus sehr groß ist und die Instandhaltung des Grundstücks zur Last wird.

Ein Umzug bietet in solchen Fällen eine Alternative. Durch den Verkauf des Eigenheims wird finanzieller Spielraum geschaffen, der einen Neustart in einer altersgerechten Wohnung ermöglicht. Es ist wichtig, nicht nur die Umbaukosten mit dem Kaufpreis einer neuen Immobilie zu vergleichen, sondern auch laufende Kosten für Instandhaltung, Energieverbrauch und den persönlichen Aufwand zu berücksichtigen.

Neu und barrierefrei wohnen: Worauf es ankommt

Bei der Entscheidung für einen Umzug ist es entscheidend, die Wohnung genau zu prüfen. „Nicht jede als seniorengerecht beworbene Wohnung ist wirklich barrierefrei. Ein ebenerdiger Zugang, ein großzügiger Aufzug und breite Türen sind unerlässlich“, betont Pete Roman. Auch innerhalb der Wohnung ist genügend Freiraum wichtig, insbesondere in Bad und Küche.

Die Lage der Wohnung ist ebenfalls von großer Bedeutung. Kurze Wege zu medizinischen Einrichtungen, Einkaufsmöglichkeiten und öffentlichen Verkehrsmitteln in Nürnberg und Umgebung verbessern die Lebensqualität und unterstützen die Selbstständigkeit. Viele ältere Menschen bevorzugen zudem ein lebendiges Umfeld, das soziale Interaktionen fördert, wie Nachbarschaftsaktivitäten oder zentrale Wohnlagen.

Unsicher, ob Sie umbauen oder umziehen sollten? Wir von Roman Immobilien helfen Ihnen, eine klare Entscheidung zu treffen. Kontaktieren Sie uns – gemeinsam finden wir eine Lösung, die zu Ihrem Lebensstil und Ihrer Immobilie passt.

 

Hinweise:

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

Foto: © Wordliner/Bild erstellt mit OpenAI’s Sora

 

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